Über uns

Heilpädagogische Kinder- und Jugendheime Rotenburg e.V.

Wir fördern die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Wir betreuen dabei Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. In unseren ambulanten, flexiblen Hilfen und den Systemischen Familienschulen betrachten wir die Familien als Ganzes. Die heilpädagogischen Kinder- und Jugendheime Rotenburg sind ein gemeinnütziger Verein und bieten für jedes Kind und jeden Jugendlichen unterschiedliche – auf seine Stärken und Schwächen angepasste – Hilfeformen an.

Stationäre Wohngruppen
mit Trainingsbereich

Systemische Familienschule in
Form einer Tagesgruppe

Bernhard-Röper-Schule
Förderschule ESE und GE

Ambulante flexible Hilfen

Die von uns betreuten Kinder, Jugendlichen und Familien  sind sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund und das Alter des Kindes ist bei Aufnahme zwischen 6 Jahren bis zur Volljährigkeit. Seit der Gründung 1979 hat sich unsere Einrichtung kontinuierlich weiterentwickelt und ausdifferenziert. Sie umfasst heute folgende Bereiche:

Das bieten wir
• Wohngruppen für Kinder- und Jugendliche
• Wohngruppen für geistig beeinträchtigte Kinder und Jugendliche
• Wohngruppe zur Verselbstständigung
• Systemische Familienschule im Rahmen einer Tagesgruppe
• Ambulante Hilfen zur Erziehung
• Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung
• Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung
• Fünf-Tagegruppe mit Multi-Familien-Training



Kinder- und Jugendwohngruppen

Jeweils acht bis zehn Kinder und Jugendliche erleben einen klar strukturierten Tagesablauf mit Halt gebenden Ritualen und kontinuierlichen Bezugspersonen. Sie werden gezielt sozial- und heilpädagogisch unterstützt, damit sie sich ihren Bedürfnissen entsprechend entwickeln können. In diesem Rahmen werden Entwicklungsrückstände aufgeholt und Verhaltensauffälligkeiten abgebaut.

Besonders wichtig ist natürlich der Besuch einer öffentlichen bzw. der einrichtungseigenen staatlich anerkannten Förderschule für emotionale und soziale sowie geistige Entwicklung. Wir kooperieren proaktivt mit den Familien und allen zuständigen Institutionen wie Schule oder Ämter. Gemeinsam entwerfen wir einen individuellen Hilfeplan, damit der Tag der Rückführung immer näherkommen kann oder eigenständig der Weg in die Verselbstständigung erreicht wird.

Um soziale Kompetenzen auch außerhalb von Wohngruppe und Schule auszuprobieren, trainieren und entwickeln zu können, bieten wir jedem Kind/Jugendlichen die Möglichkeit Mitglied in einem ortansässigen Verein zu werden. Die Förderung der Kinder durch Teilhabe an kommunalen Angeboten vor Ort ist uns sehr wichtig, denn wir wissen, dass wir die Kinder und Jugendlichen nur auf Zeit begleiten. Vor diesem Hintergrund muss die faire Teilhabe an der Gesellschaft ein zentraler Punkt unserer Förderung sein.

Zudem bieten wir gruppenübergreifende Angebote im Freizeitbereich, die allen Gruppenbewohnern zugänglich sind. Ein wichtiger Part spielt hier unsere Kinder- und Jugendfarm, die sich in unmittelbarer Nähe der Wohngruppen befindet und ein pädagogisches Freizeitprogramm anbietet.



Systemische Familienschulen

Die Heilpädagogischen Kinder- und Jugendheime Rotenburg e.V. verfügen über zwei Systemische Familienschulen für Kinder im Aufnahmealter von 6-12 Jahren. Diese befinden sich in Rotenburg und Grasberg.

Die Systemische Familienschule Rotenburg liegt in unmittelbarer Nähe zur Bernhard-Röper-Schule im Zentrum Rotenburgs. Die zweite Familienschule befindet sich im Landkreis Osterholz in Grasberg, Ortsteil Dannenberg, 20 Kilometer nordöstlich von Bremen.

Unsere Systemischen Familienschulen bieten ein teilstationäres, familienunterstützendes und ergänzendes Angebot nach § 32 SGB VIII an. Es befasst sich vor allem mit der Förderung der Entwicklung des Kindes und der intensiven Hilfestellung der Eltern zur Veränderung der eigenen Erziehungskompetenzen.

Unser Ziel ist es, das gesamte familiäre System so zu stärken, dass die Kinder dauerhaft in der Familie und im sozialen Umfeld leben können. Konzeptionell lehnen wir uns an die Arbeit der Systemischen Familienschule des Vereins Family Help e.V. (www.family-help.de) an. Dazu gehört die intensive Einbeziehung der Kinder und deren Eltern/Erziehungsberechtigten, also der ganzen Familie, in den Gruppenalltag.

Bernhard-Röper-Schule

Neben den Möglichkeiten die wir im Rahmen der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfe bieten, haben wir mit der Bernhard-Röper-Schule die Chance Erziehung und Bildung in Einklang zu bringen.

Unser Konzept umfasst den gesamten Tagesablauf und basiert auf dem engen Zusammenspiel von Erziehung und Schulförderung. Deshalb beschulen wir überwiegend Kinder und Jugendliche, die auch nach Schulschluss von uns betreut werden.

Durch unsere kleinen und jahrgangsübergreifenden Klassen können wir SchülerInnen mit dem Förderschwerpunkt ESE oder GE gezielt fördern.
Durch die zwei unterschiedlichen Förderschulen haben wir die Chance, eine passende Klasse für die jeweiligen Schüler auszusuchen. Die kleinen Klassen ermöglichen den FörderschullehrerInnen eine individuelle an die Lernbedürfnisse jedes einzelnen Schülers angepasste Förderung. Hierdurch können wir jede/n SchülerIn dort abholen, wo diese stehengeblieben ist.



Flexible Ambulante Hilfen

Die systemische Selbstorganisationstheorie ist nicht nur für das Verständnis familiärer Vorgänge hilfreich, sondern bietet uns zentrale Ansatzpunkte zur Initiierung familiärer Veränderungen immer mit dem Verständnis, dass Veränderung eine Tür ist die nur von innen geöffnet werden kann.

Das Angebot richtet sich an Familien mit strukturellen oder anderen belastenden Problemen, die Unterstützung benötigen und an Kinder, die aufgrund von familiären Schwierigkeiten und/oder Entwicklungsverzögerungen, seelischer Beeinträchtigungen oder Verhaltensauffälligkeiten außerfamiliäre Förderung benötigen. Wesentlich ist, dass die Eltern die Bereitschaft mitbringen zum Wohle ihrer Kinder und damit zu ihrem eigenen Wohl aktiv mitzuarbeiten.

Die ambulanten, flexiblen Hilfen richten sich an Familien, Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende mit Kindern/Jugendlichen sowie Jugendliche und junge Erwachsene im Einzugsgebiet von Rotenburg und den umliegenden Landkreisen, die sich in Krisen und Belastungssituationen befinden, mit deren Bewältigung sie alleine überfordert sind, bei denen andere Hilfearten der Hilfe zur Erziehung nicht geeignet sind oder der Ergänzung durch die sozialpädagogische Familienhilfe bedürfen.

Ines Schäferjohann

Bereichsleitung
Stationäre Wohngruppen

Annette Wolf

Bereichsleitung
Stationäre Wohngruppen

Birgit Heitmann

Bereichsleitung
Systm. Familienschulen und Ambulanz

Käthe Jans

Schulleitung
Bernhard-Röper-Schule